Do. 18.6.26, 20 Uhr, Quichotte Buchhandlung, Bei der Fruchtschranne 10,  72070 Tübingen

Caroline Arni und Robert Pursche im Gespräch über das neue Buch von Caroline Arni: «Wir, nicht wir. Frühsozialistischer Feminismus» (Wagenbach, 2026)

Im Zentrum steht eine fast vergessene Bewegung: die Saint-Simonistinnen – Frauen aus der frühen Arbeiter*innenbewegung des 19. Jahrhunderts. Sie ergriffen das Wort, das niemand ihnen erteilt hatte, sie schrieben über die materielle Unfreiheit der der Frauen, stritten über die Liebe, die neu werden musste und erklärten die mütterliche Abstammung zum Ursprung von Gleichheit. Kaum hatten sie zu schreiben begonnen, überzog die Presse sie mit Spott. Und sie? Schrieben erst recht weiter.

Caroline Arni zeichnet diese Geschichte einer feministischen Bewegung nach, die vor zweihundert Jahren nicht nur weibliche Freiheit und Gleichheit propagierte, sondern die Gesellschaft als Ganzes neu dachte – und zahlreiche Fragen aufwarf, die bis heute aktuell sind.

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Kostenfrei

Gespräch: Caroline Arni – „Wir, nicht wir. Frühsozialistischer Feminismus“