Di. 9.3.26, 19.15 Uhr, Achalm Hotel, Achalm (Gewand) 2, 72766 Reutlingen

(Re-)Produktion in spätmodernen Gesellschaften

Während es lange Zeit als selbstverständlich galt und erwartet wurde, dass Frauen (aber auch Männer) Kinder bekommen, ist dies heutzutage nicht mehr ohne weiteres der Fall: Fragen von reproduktiver Selbstbestimmung, technologische Möglichkeiten und verschiedene Vorstellungen vom guten Leben führen dazu, dass die Behauptung von Konrad Adenauer aus den 1950er Jahren inzwischen nur noch bedingt gilt.

Der Abend gibt Einblicke in die Geschlechterforschung an der Universität Tübingen und zeigt unterschiedlichste Lebensrealitäten, Perspektiven und Herausforderungen reproduktiver Selbstbestimmung auf. Im Anschluss gibt es Gelegenheit, die Ur-Fragen des internationalen Frauentags aus den Blickwinkeln verschiedener Generationen zu diskutieren.

Prof. Dr. Ursula Offenberger lehrt und forscht im Bereich Methoden und qualitative Sozialforschung an der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Sie hat in St. Gallen promoviert und erhielt 2017 den Dissertationspreis der Universität Tübingen. Mit ihrem Team gewann sie im Dezember 2025 den Landeslehrpreis. Mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt sie in Tübingen-Bühl.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion.

Referentin: Prof. Dr. Ursula Offenberger lehrt und forscht im Bereich Methoden und qualitative Sozialforschung an der Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen.

Kosten und Anmeldung erbeten unter: karoladam(at)web.de


Lebensträume von Frauen in spätmodernen Gesellschaften